Pädagogisches Konzept

„Kinder sind -ebenso wie Dichter, Musiker und Naturwissenschaftler - eifrige Forscher und Gestalter. Unsere Aufgabe besteht darin, die Kinder bei ihrer Auseinandersetzung mit der Welt zu unterstützen, wobei all ihre Fähigkeiten, Ausdrucksweisen und Kräfte eingesetzt werden.“
(Loris Malaguzzi)

Bildung ist immer ein interaktiver Prozess mit Bezug auf die alltägliche kindliche Umwelt: Kinder bilden und entwickeln sich durch eigenes Beobachten, eigenes Handeln und eigenes Erleben. Die kindliche Neugierde, die vielfältige Wahrnehmung der Welt und die Entwicklung von Fragen sind die Grundlagen für das kindliche Lernen. Kinder, die sich emotional wohlfühlen, die um sich herum Erwachsene erleben, die sie in ihren Interessen und ihrem Forscher- und Entdeckungsdrang unterstützen, lernen mit Freude aus eigener Motivation.

Die pädagogischen Konzepte des IB sind geprägt von einem Ko-konstruktivistischen Ansatz und der Individualität des Kindes in der Gemeinschaft, der Bedeutung des Spiels, von selbstbestimmter Projektarbeit, der Förderung von Sprache und Literacy, von Vielfalt und Partizipation, der Achtung der Gesundheit, von einem Natur- und Umweltverständnis, einer reflektierten Begleitung in den Übergänge, von Beobachtung und Dokumentation, einer starken Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern und Familien sowie von Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Kindertageseinrichtungen entwickeln jeweils eigene pädagogische Konzeptionen. Diese beruhen auf den gesetzlichen Grundlagen, sowie den Leitbildern und Rahmenkonzeptionen ihrer Träger. Die jeweiligen Konzeptionen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen und Besonderheiten der Kinder und Familien in den Regionen.